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Montag, 26. Januar 2009 um 12:11 Uhr |
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Den 4.2.2009 solltet ihr euch freihalten, denn an diesem Tag findet um 9 Uhr morgens die 104. Bezirksdelegiertenkonferenz (BDK) statt. Dieses Mal soll es sich um die Privatisierung und private Finanzierung von Bildung drehen. Neben einer Reihe von Workshops wird es spannende Diskussionen im Plenum geben. Für Frühstück für Vegetarier und Muslime ist ebenso gesorgt wie für Fleischesser und zu guter letzt die Erinnerung: Für BDKen gibt es nach BASS Art. 21 §4a Schulfrei! Ihr bekommt am Ende der BDK eine Teilnahmebestätigung für die Schule von uns. Mittwoch, 4. Februar 2009, 9 Uhr Jugendzentrum Essen, Papestraße 1 |
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Freitag, 28. November 2008 um 15:49 Uhr |
BezirksschülerInnenvertretung fordert Öffnung der Schultoiletten
An der Frida-Levy-Gesamtschule in der Essener Innenstadt sind die Schultoiletten geschlossen. Eine Alternative wird nicht angeboten. Die BezirksschülerInnenvertretung (BSV) Essen unterstützt die Schüler der Frida-Levy-Gesamtschule in ihrer Forderung die Toiletten zu öffnen. „Auf die Toilette gehen“ ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen, nicht um sonst ist es als Grundrecht in der Verfassung verankert. „Schülern darf die Benutzung der Toiletten nicht vorenthalten werden. Da entwickelt man ja Hemmungen die Schule zu besuchen!“, meint Melina Velten, stellvertretende Bezirksschülersprecherin. Konzentriert lernen kann man mit voller Blase nur schlecht. In der Schule sind gute Rahmenbedingungen nötig, um erfolgreich zu lernen. |  | „Solche Zustände sind in Deutschland leider nicht selten. Doch sie werden totgeschwiegen, da sich ein so hochindustrialisiertes Land, solch eine Schmach nicht leisten kann.“, so Marcel Bonsen, Vorstandsmitglied der LandesschülerInnenvertretung NRW. Eine traurige Wahrheit, doch weder Schulträger noch Politik verändern etwas. An der Gesamtschule machte sich bereits in der Vergangenheit Widerstand bereit. Die Schüler protestierten gemeinsam mit Lehrern und Eltern im Schulverwaltungsamt. Die einzige Reaktion: „Wir sind hier nicht zuständig! Das sind die Schulleiter.“ So wird die Verantwortung hin und her geschoben und keiner fühlt sich zuständig.
Vorschlag zur Lösung des Problems ist die Einstellung einer Toilettenaufsicht auf Ein-Euro-Basis. Die BSV Essen hält eine zuständige Person für sinnvoll, steht dem jedoch im Rahmen von so genannten „Ein-Euro-Jobs“ kritisch gegenüber. „Niedere“ Tätigkeiten für maximal zwei Euro pro Stunde zu verrichten, ist menschenunwürdig und als Aufwandsentschädigung unangebracht“, erklärt Lea Kühn, Vorstandsmitglied der BSV Essen. Auch dürfe diese zusätzliche Betreuung keine finanzielle (Mehr-)Belastung der Schüler bzw. deren Eltern sein: „Die Einführung eines Klogeldes fördert die soziale Ungleichheit zwischen armen und reichen Schülern und trägt somit zur Verschlechterung des Schulklimas bei. Es darf keine Privilegien für finanziell stärkere Schüler geben, da Bildung kostenfrei sein muss um ein chancengleiches Lernen zu ermöglichen!“ |
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