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Die BSV Essen ist der Zusammenschluss aller SchülerInnen der Stadt Essen. Ihre
Gremien, vom SchülerInnenrat bis zu den Landesdelegierten,
sind also die Interessensvertretung der SchülerInnen. Im Gegensatz zu den
Gewerkschaften kann und muss man bei uns kein Mitglied werden sondern wir sind
die Interessensvertretung per Gesetz für alle
(Zwangskörperschaftsprinzip).
Dieses Recht auf eine einheitliche Interessensvertretung hat sich die SchülerInnenschaft zusammen mit den StudentInnen Ende der 60er Anfang der 70er
Jahre erkämpft, und Essen hat die älteste BSV, die heute noch existiert
(Jahrgang 1972).
Was heißt das eine Interessensvertretung? Was macht die? Genau das was ihr
wollt! Was immer ihr wollt!
Wir bekommen am Anfang des Schuljahres Aufgaben von den SV-VertreterInnen
aller Schulen.
Wir haben aber schon einen bestimmten Anspruch. Seit dem es uns gibt,
haben wir die verschiedensten Landes- und Bundesregierungen gesehen, aber keine
hat tatsächlich im Interesse der SchülerInnen gehandelt außer Sie
wurde von uns SchülerInnen , Eltern, LehrerInnen und den StudentInnen unter Druck
gesetzt. Wir glauben also nicht, dass uns jemand ein gutes Schulsystem,
Lernmittelfreiheit und Mitbestimmung schenken wird. Deswegen sehen wir es auch
gar nicht ein nur mit Verbänden und PolitikerInnen zu mauscheln, uns wichtig zu
fühlen und die Sache schlecht sein zu lassen. Wir glauben, dass wir unsere Welt
verbessern können und müssen!
So gehört zu unseren Aufgaben, uns mit aktuellen Bildungspolitischen Themen
zu beschäftigen und in der SchülerInnenschaft Essens zu diskutieren, sich gegen
Schweinereien zu wehren, SVen zu vernetzen, Partys zu organisieren und die
LandesSchülerInnenvertretung nach den Wünschen der SchülerInnen Essens zu
gestalten.
Wir sind staatlich anerkannt und finanziert (zum sterben zu viel und zum
arbeiten zu wenig). Uns wird das Bildungspolitische Mandat zugesprochen, das
heißt wir dürfen uns nur zu bildungspolitischen Themen, wie Zentralabi etc,
äußern.
Wir aber sind der Meinung, dass die SchülerInnen Essens Rechte haben.
dazu gehört das Recht auf einen gefüllten Bauch. Auf ein Leben in Frieden
und ohne Krieg! Auf Arbeit und Ausbildung und demokratische Mitbestimmung. Auf
ein Leben ohne Rassismus und faschistische Gefahren und auf freien und gleichen
Zugang zu Bildung.
Solange diese Rechte nicht erfüllt werden, wird die BSVEssen weiterhin ein
Quälgeist sein, für alle die diesen Zielen entgegenstehen.
Wenn ihr also Probleme in der Schule habt, könnt ihr euch jeder Zeit bei uns melden! Denn eine Interessenvertretung funktioniert auch nur dann wirklich gut, wenn man seine Interessen laut äußert!
Mit solidarischsten Grüßen
Frederic Genn
im Auftrag des Bezirksvorstandes
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